Edmundus Abingdonensis
Edmond d'Abingdon (St.), Edmond de Cantorbéry, Edmund de Abingdon, Edmund de Abington, Edmund of Canterbury, Edmund of Pontigny, Edmund Rich, Edmund Saint, Edmund von Abingdon, Edmundus de Abingdon, Edmundus Richius, Edmundus Sanctus, Edmundus von Abingdon

ca. 1180

In Abingdon (Berkshire) geboren.

1201 - 1214

Studium der Artes liberales und der Theologie in Paris.

nach 1214

Studium und Magister in Oxford.

1222 - 1233

Stiftsherr und Schatzmeister an der Kathedrale von Salisbury.

  • Vermittelte im Streit zwischen Heinrich III. von England und Richard Marshal, Earl of Pembroke, und erwirkte dabei eine Änderung der Regierungsweise des Königs.
  • Führte kirchliche Reformen durch.

1233

Erzbischof von Canterbury.

1237

Teilnahme am Konzil von London und Zusammenarbeit mit dem päpstlichen Legaten Otto Candidus, um eine Festigung der Strukturen der englischen Kirche zu erreichen.

vor 1240

E. geriet in starken Konflikt mit den Mönchen von Christ Church in Canterbury.

Herbst 1240

Reise nach Frankreich.

16. Nov. 1240

In Soisy auf dem Weg nach Rom gestorben und in Pontigny beigesetzt.

1246

E. galt schnell als Märtyrer, der im Exil gestorben war, und wurde 1246 heiliggesprochen.

Sein Grab in Pontigny wurde zur Pilgerstätte, u.a. von Heinrich III. besucht.

Als herausragendes Werk gilt das 'Speculum ecclesiae', das im Spätmittelalter eine vielgelesene Einführung in das geistliche Leben wurde.

Glorieux, 1971, nr. 540 (als Magister artium ohne Werke); vgl. Rép. 106!!

nicht datiert

original-In argumenta sophistica Aristotelis

nicht datiert

original++Speculum ecclesiae

nicht datiert

original++Speculum religiosorum
  • Glorieux, Palémon: Répertoire des maîtres en théologie de Paris au XIIIe siècle, Paris 1933.
  • Lohr, Charles: Medieval Latin Aristotle Commentaries, in: Traditio 23 (1967), 313-413.
  • Schnith, K.: Edmund von Abingdon. In: LexMA, III, 1986, Sp. 1581.
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